Handball-Spielberichte:

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Die SG Greifswald/Loitz war zu Gast beim Tabellenschlusslicht VFL Neukloster. Nachdem die Frauen zuletzt drei Niederlagen einstecken mussten, war man gewillt, endlich wieder zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Am Ende siegten die Frauen 20:19.

Jedoch starteten die SG-Frauen nicht sehr konzentriert in die Partie und gerieten 0:1 in Rückstand. Die Abwehr stand hinten zu passiv und zeigte nicht die nötige Aggressivität, so dass Neukloster zu einfachen Toren kam. Vorne war man zu statisch und ließ den Ball nie schnell laufen. Die Tore mussten sich die SG-Frauen hart erarbeiten, so dass es nach 10 Minuten gerade mal 4:4 stand. Ganz anders die Gastgeber. Die Neuklosterinnen spielten ihren Stiefel herunter und gingen in der Abwehr aggressiv zu Werke. Leider bekam dies auch J. Hoffmann zu spüren, die bereits nach 12 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. Nach einer Auszeit hofften die Gäste, wieder ins Spiel zurückzufinden, jedoch häuften sich die Ballverluste vorne, so dass die Gastgeber über Konter den Vorsprung auf 8:4 ausbauen konnten. Die SG Greifswald/Loitz versuchte in den letzten zehn Minuten nur noch, den Vorsprung nicht größer werden zu lassen, und rettete einen 7:10-Rückstand in die Pause.

Mit einer Leistungsexplosion und großem Kampfgeist holten die Frauen Tor um Tor auf. Die Gastgeber schienen ratlos gegen die 5:1-Deckung, und so konnte man durch schnelles Spiel über die Stationen 11:7 und 12:8 den 13:13-Ausgleich erzielen. In der 45. Minute stand es 16:16. Dann kam nochmal eine Schrecksekunde für die Gäste, als Kreisläuferin C. Hundt einen Schlag ins Gesicht bekam und sich daraufhin den Kiefer ausrenkte. Sie und J. Hoffmann mussten mit dem Krankenwagen weggebracht werden. Diese Situation rief bei den Frauen der SG Greifswald/Loitz eine Trotzreaktion hervor, und so mobilisierten sie nochmal alle Kräfte und kämpften bis zum bitteren Ende, so dass es kurz vor Schluss 19:19 stand. Zwei Minuten vor Schluss bekamen die Gäste einen Siebenmeter, den B. Zaremba- Wesch, an diesem Tag eine sichere Schützin vom Punkt, zum 20:19 verwandelte. Dann wurde es nochmal spannend. Die Neuklosterinnen waren im Angriff, und es schien, als hätte man den Gegner im Griff, doch konnten sie noch einen Siebenmeter herausholen. Jedoch hielt K. Brock den Sieg durch eine tolle Parade fest, und somit gewannen die Frauen der SG glücklich und mit großem Kampf.

Am 11. April steht das Viertelfinale im Landespokal an, in dem man zu Hause gegen den SV Crivitz antreten muss.

Die SG spielte mit: Im Tor: K. Brock, K. Trippler; C. Hundt, M. Stambusch, J. Tescher (3), B. Zaremba- Wesch (6/5), C. Plüm (6), J. Gallert (1), J. Hoffmann J. Petzoldt, A. Kohls (4), L. Brünning.

20.03.2010, Cindy Plüm  




Frauen müssen Niederlage einstecken

Die SG Greifswald/Loitz war zu Gast bei der SG Bützow/Güstrow. Da die Frauen das Hinspiel nur knapp mit einem Tor gewonnen hatten, wusste die Spielgemeinschaft, dass dies ein schweres Spiel werden würde. Obwohl einige Akteure nicht dabei waren, fuhr man zwar mit großem Selbstvertrauen nach Güstrow, verlor am Ende jedoch mit 24:28 (15:13).
Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer ein schnelles und attraktives Handballspiel, dennoch konnte sich keine der beiden Mannschaften nennenswert absetzen. Besonders von den Außenpositionen gelang es den Gastgebern immer wieder den Ball einzunetzen.
"In der Abwehr standen unsere Frauen einfach nicht eng genug zusammen oder störten frühzeitig das Angriffsspiel", so Trainer Ronny Saß. Somit stand es nach 15 Minuten 7:7. Zudem schlichen sich ab der 16. Spielminute auch noch Fehler im Spiel nach vorne ein. Die Stärke der Gäste, das Tempospiel nach vorn, wurde einfach nicht konsequent ausgenutzt und wenn doch, glänzte man durch Fehlpässe oder verwarf. Somit konnten die Gastgeberinnen sich auf 9:7 absetzen. Trainer Ronny Saß sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um die Mannschaft neu einzustellen. Zwar kam man wieder auf ein Tor heran (10:9), jedoch ließ die Chancenverwertung immer noch zu wünschen übrig und die Heimmannschaft kam immer wieder über die Außen zu einfachen Toren, so dass man über die Stationen 12:9, 14:10, mit einem 15:13 Rückstand in die Pause ging.
Doch zu Beginn der zweiten Hälfte baute die Heimmannschaft gleich mit zwei Toren in Folge ihre Führung auf 17:13 aus. Die Gäste kamen zwar wieder durch eine starke kämpferischer Leistung auf 18:17 ran, doch konnten die Fehler sowohl in der Abwehr als auch im Angriff nicht abgestellt werden, sodass die SG Bützow/Güstrow wieder mit 20:17 davon zog. Ab dann wurde es wieder spannend, denn die Gäste gaben sich einfach noch nicht geschlagen und kamen immer wieder auf ein Tor heran (20:19, 21:20,24:23). Aber an diesem Tag schaffte man es einfach nicht, die zahlreichen Möglichkeiten in Tore umzuwandeln bzw. die Fehler in Angriff und Abwehr abzustellen. Somit verpassten die Frauen der SG Greifswald/Loitz immer wieder, den Ausgleich zu erzielen. Beim Stand von 24:23 sieben Minuten vor Schluss, zog die Heimmannschaft auf 27:23 davon. Beide Mannschaften erzielten noch jeweils einen Treffer, so dass beim Stand von 28:24 abgepfiffen wurde.

Die SG spielte mit: Im Tor: C. Weber, K. Trippler; C. Hundt (2), M. Stambusch, J. Tescher (5), B. Zaremba - Wesch (4), K. Saß, C. Plüm (5), J. Gallert (2), A. Schmidt, J. Petzoldt, A. Kohls (5).

27.02.2010, Cindy Plüm  




Nachdem das erste Spiel der Rückrunde in der Handball-Verbandsliga gegen den Pasewalker HV Wintertief "Daisy" zum Opfer gefallen war, waren die SG-Damen am Sonntag bei der HSG UNI Greifswald zu Gast. Man hatte sich an diesem Tag viel vorgenommen und wollte einen Sieg einfahren, um den dritten Tabellenplatz weiter zu behaupten.
Die SG – Damen legten dann auch gleich los und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Hinten standen sie sicher und zwangen den Gegner zu Fehlern und vorne wurden durch schnelles Spiel und Druck auf die Abwehr gute Torchancen heraus gespielt, welche dann auch in Tore verwandelt werden konnte. Somit konnten sich die SG – Damen nach den ersten zehn Minuten mit 6:2 absetzen. Es entwickelte sich ein engagiertes, temporeiches Spiel der SG Greifswald/Loitz und man konnte durch schnelles Spiel und Konter den Vorsprung weiter ausbauen (9:3,12:6). Bei einem Spielstand von 18:8, zehn Minuten vor dem Ende, schien die Partie schon entschieden. Doch rechnete die SG nicht mit dem Kampfgeist der HSG- Damen. Die Heimmannschaft stellte die Deckung  um und deckte jetzt offensiv gegen die beiden Aufbauspielerinnen  J. Tescher und C. Plüm. Dadurch zwangen sie die SG-Damen zu schnellen Torabschlüssen oder zu Fehlern. Der Vorsprung schrumpfte von zehn auf sechs Toren und somit ging man mit einem 18:12 in die Halbzeitpause.
Die Ansage des Trainergespanns um Ronny Saß und Björn Reichel war eindeutig. Die Damen von der SG sollten weiter ihr schnelles Spiel aufziehen und vorne mehr kreuzen und sich bewegen um Lücken zu schaffen und sich so wieder gute Torchancen erarbeiten. Die SG Greifswald / Loitz legte dann auch gleich los. Nach den ersten fünf Minuten bauten sie ihren Vorsprung wieder auf acht Tore aus (21:13). Zwar kamen die HSG- Damen nun auch zu einfachen Toren durch die zweite Welle, jedoch gelang es ihnen nicht den Angriff der SG zu stoppen. Vorne setzte man die Forderung  der  Trainer um und gelangte durch einfaches kreuzen und Bewegung zu weiteren Toren. Somit stand es zwischenzeitlich 24:16.
Bis zur letzten Minute zeigten die Damen der SG Greifswald / Loitz Kampfgeist und Spaß am Spiel. Durch eine geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung gewannen sie am Ende verdient mit 33:22.
Die Freude war riesig nach dem Abpfiff über diese Leistung, konnte sich doch fast jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen. An diesem Sonntag heißt es dann an die sehr gute Leistung anzuknüpfen, wenn der Zweite der Tabelle, Pädagogik Rostock, zu Gast in Loitz ist, um den nächsten Sieg einzufahren.

Für die SG spielten: C. Weber, K. Brock; F. Linke, J. Petzoldt, A. Schmidt, C. Plüm, J.Tescher, J. Gallert, B. Zaremba – Wesch, K. Saß, J. Hoffmann, C. Hundt, A. Kohls, S. Kempa

16.01.2010, Cindy Plüm  


Fortuna nicht auf Seiten der SG

Handball-Verbandsliga, Frauen: Am Samstag fehlte den Frauen der SG Greifswald/ Loitz bei ihrem Auswärtsspiel in Stavenhagen das berühmte Quäntchen Glück. Durch einen verwandelten Sieben Meter nach dem Abschlusspfiff konnten die Frauen des Stavenhagener SV das Spiel mit 24:23 (14:11) doch noch für sich entscheiden. Zu Beginn der Partie fanden die Gäste nur schwer ins Spiel. Unsicherheiten im Angriff und Lücken in der Abwehr wurden von den Gastgeberinnen sofort mit einem Tor bestraft. Nach einer Auszeit lief es besser für die SG, vor allem die Abwehrarbeit funktionierte nun. In den letzten zehn Minuten von Halbzeit eins brach die Leistung jedoch wieder ein. Im Angriff kamen die SG Damen kaum zum erfolgreichen Abschluss, die technischen Fehler häuften sich, was von den Gastgeberinnen sofort genutzt wurde. Dass zur Pause der Rückstand nur drei Tore betrug lag vor allem an der Abwehr um Torhüterin Claudia Weber. In der Pause hatte das Trainerduo Ronny Saß und Toni Krüger vor allem Motivationsarbeit zu leisten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel im Allgemeinen ansehnlicher. Dennoch setzten sich die Frauen aus Stavenhagen weiter ab (19:14). Ab der 45. Minute besannen sich die Frauen der SG und erzielten den Ausgleich (20:20). In den letzten Minuten des Spiels lieferten sich beide Mannschaften einen Schlagabtausch, Stavenhagen legte vor, die SG zog nach. So stand es unmittelbar vor dem Abschlusspfiff noch 23:23, den Gastgeberinnen gelang es jedoch noch nach dem Abschlusspfiff einen sieben Meter zu verwandeln. Am Ende fehlte wohl besagtes Glück, um wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. "Was in diesem Spiel mit unseren Mädels los war, können wir nicht genau sagen, aber es ist kein Grund die Köpfe hängen zu lassen, schließlich spielen wir bis jetzt eine äußerst erfolgreiche Saison ", meinten beide Trainer nach dem Spiel. Am 6.12. um 14.00 Uhr können die Frauen in Greifswald gegen den Rostocker Handballclub wieder zeigen was sie können. In der Tabelle der Handball-Verbandliga behaupten sich die Frauen der SG weiterhin auf Platz drei.

28.11.2009, ANKE SCHMIDT  


SG Greifswald/ Loitz setzt Siegesserie fort

Handball-Verbandsliga, Frauen: Mit einem 27:18 (11:10) erspielte sich die SG gegen den Vfl BW Neukloster am Sonntag ihren vierten Saisonsieg in Folge und behaupten damit den dritten Tabellenplatz. In Halbzeit eins fanden die Frauen der SG zunächst schwer ins Spiel. Schnell gingen die Gäste mit 3:1 in Führung, konnten diese Führung jedoch nicht weiter ausbauen. Die Damen der SG erkämpften sich den Gleichstand und eine knappe Führung (6:4; 9:7). Dennoch gelang es den Gastgeberinnen nicht sich frühzeitig abzusetzen. Lücken in der Abwehr und häufige Ballverluste durch unkonzentriertes Spielen konnten die Gäste für sich nutzen und die Anschlusstore erzielen. So gingen beide Mannschaften nach 30 Minuten mit einem 11:10 in die Kabine. Nach der Pause gelangten die Frauen aus Loitz und Greifswald allmählich zu ihrer Form zurück. Ein besseres Kombinationsspiel im Angriff und eine stärkere Abwehr ließ den Neuklosterinnen kaum noch eine Torchance bei einer Tordifferenz von 21:13 (50.). Beste Torjägerin der Partie war Cindy Plüm mit neun Treffern. "Das hätten wir auch einfacher haben können, zu einem Handballspiel gehören 60 Minuten" gibt Trainer Toni Krüger zu bedenken. Am 28.11. können die Frauen der SG ihr Können in Stavenhagen erneut unter Beweis stellen. Bei einem erneuten Sieg erspielen sie sich eine ausgezeichnete Ausgangssituation für die Rückrunde.

Tore: Cindy Plüm (9), Franziska Linke (6), Jette Tescher (3), Janett Hoffmann (2), Annegret Kohls (2), Joanna Gallert (1), Barbara Zaremba-Wesch (1), Katrin Saß (2), Conny Hundt (1) Im Tor: Katrin Brock, Kristin Trippler

15.11.2009  


SG Greifswald/ Loitz weiter auf Erfolgskurs

Handball-Verbandsliga, Frauen: Am Sonntag waren die Frauen der Spielgemeinschaft Greifswald/ Loitz beim Auswärtsspiel gegen den Stralsunder HV erneut erfolgreich. In einer spannenden Partie konnten sich die Gäste mit einem 32:27 gegen den Oberligaabsteiger durchsetzen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten in der ersten Halbzeit lag die SG mit 2:5 zurück, konnte sich aber durch ein schnelles Spiel zum 6:6 heran kämpfen und erspielten sich kontinuierlich einen Torvorsprung (10:6; 14:8). Von nun an ließen sie sich die Führung, trotz zahlreicher Phasen in Unterzahl, nicht mehr aus der Hand nehmen. Durch eine starke Abwehrgelangten die Gäste immer wieder in Ballbesitz und leiteten erfolgreich Konterstöße ein. Nicht zuletzt durch die hervorragend aufgelegte Torhüterin Katrin Brock blieben viele Angriffe der Gastgeberinnen erfolglos. Im Angriff überzeugten die Gäste durch einfache Spielzüge und starke Individualleistungen. Mit einem Torvorsprung von 17:14 gingen die Greifswalder und Loitzer Damen in die Pause. Trainer Ronny Saß machte in der Kabine klar, dass dieses Spiel nur durch Kampfgeist gewonnen werden könnte. In Halbzeit zwei fand auch Franziska Linke wieder zu ihrer gewohnten Form zurück und war mit zwölf Toren die erfolgreichste Torjägerin. Den Stralsunderinnen gelang es trotz einer starken Leistung nicht den Torrückstand aufzuholen, verkleinerten den Vorsprung jedoch von 32:22 auf den Endstand von 32:27. Die Freude war riesig bei Spielende, zufrieden zeigten sich aber sowohl Trainer als auch Spielerinnen nicht. "Die Trefferquote im Angriff ist noch zu gering, ebenso führen Konzentrationsschwächen im Angriff noch zu häufig zu Ballverlusten, daran müssen wir definitiv arbeiten" so Ronny Saß. Die Chance dazu hat die Spielgemeinschaft nächsten Sonntag vor heimischem Publikum um 14.00 Uhr in der Peenetalhalle Loitz. Bis dato sind die Frauen daheim ungeschlagen. Mit dem Sieg in Stralsund behaupten sich die SG Damen weiter auf dem dritten Tabellenplatz der Verbandsliga.

Die Tore Warfen: Franziska Linke (12), Jette Tescher (10), Annegret Kohls (3), Joanna Gallert (2), Cindy Plüm (2), Conny Hundt (2), Katrin Saß (1); Im Tor: Katrin Brock und Claudia Weber

BU: erfolgreichste Torjägerin der Partie SG Greifswald/ Loitz Gegen Stralsunder HV: Franziska Linke

08.11.2009, ANKE SCHMIDT  


Handball-Damen nehmen Kurs auf Tabellenspitze

Handball Verbandsliga Frauen: SG Greifswald/ Loitz - SV Warnemünde 33:23 (16:12) Souverän bezwangen die Greifswalderinnen die Gäste aus Warnemünde und klettern damit auf Platz drei der Tabelle. Damit machten die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Greifswald/Loitz den dritten Heimsieg in Folge perfekt und treten nun die Verfolgungsjagd auf die Tabellenführer Pädagogik Rostock und Oberligaabsteiger Pasewalk an.

Trotz des letzten Tabellenplatzes des Gegners nahmen die Gastgeberinnen das Spiel nicht auf die leichte Schulter. Sie sollten Recht behalten, denn bis zur Mitte der 2. Halbzeit hielten die Gäste aus Warnemünde gut mit. Trainer Ronny Saß bemängelte vor allem die technischen Fehler im Angriff seiner Frauen. "Das Zusammenspiel hält noch jede Menge Reserven bereit. Wir sind noch in der Anfangsphase, aus zwei Mannschaften eine zu machen." Den Zuschauern wurde jedoch ein schnelles und attraktives Frauenhandballspiel geboten. Nach der Pause ließen auf beiden Seiten weder Tempo noch Qualität nach.

Allerdings gelang es den Gastgeberinnen weiter zuzulegen, so dass sie sich ab der 45. Minute kontinuierlich absetzten. Der starken Torhüterin Claudia Weber, einer starken Abwehrleistung und einer besseren Torquote im Angriff hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen. Über die Stationen 19:16 und 28:20 konnten sich fast alle Spielerinnen in die Torliste eintragen und den ungefährdeten Sieg von 33:23 erspielen.

Die Freude der Spielerinnen und Trainer war nach dem Schlusspfiff riesig. Die SG konnte spielerisch, mannschaftlich und kämpferisch überzeugen. Mit diesem Tabellenplatz hatte sicherlich auch keiner aus dem Trainertrio Toni Krüger, Ronny Saß und Björn Reichelt gerechnet, denn beide Mannschaften beendeten die letzte Saison als Schlusslichter in der Verbandsliga. Massive Personalprobleme zwangen den HSV Peenetal Loitz und den PSV Greifswald zur Gründung einer Spielgemeinschaft. "Die Chemie unter den Mädchen stimmt, aber wir sind erst am Anfang der Saison und haben noch Arbeit vor uns," meint Björn Reichelt.

17.10.2009, ANKE SCHMIDT  


SG-Damen auf Erfolgsspur

Handball-Verbandsliga: Die Spielgemeinschaft Greifswald/ Loitz fängt an, die verpatzte Auftaktpartie gegen Pasewalk (31:20) auszubessern. Am vergangenen Sonntag erkämpfte sich die SG in der Peenetalhalle in Loitz vor 100 Zuschauern einen weiteren Heimsieg. In einer spannenden Partie konnten sich die Frauen gegen die SG Bützow/ Güstrow knapp mit 28:27 durchsetzen. Obwohl die SG nach konzentriertem Start mit 3:0 in Führung ging, schlichen sich sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zunehmend Fehler ein. In der Abwehr wurde nicht mehr richtig zugepackt, so dass man mit einem 14:17 Rückstand in die Pause ging. In Halbzeit zwei steigerten die Frauen ihre Leistung und verließen motivierter und kampfeslustiger die Kabine, so dass der Drei-Tore-Rückstand schnell ausgeglichen wurde. Ein wirklicher Torvorsprung konnte jedoch nicht erarbeitet werden. Zu oft wurden Torchancen vergeben und Fehler im Angriff gemacht. Umso größer war die Freude auf dem Spielfeld, der Spielerbank und unter den zahlreichen Zuschauern als Aufbauspielerin Cindy Plüm knappe 20 Sekunden vor dem Abschlusspfiff den Siegtreffer zum 28:27 erzielte.
Nun stehen die Damen mit 5:3 Punkten an vierter Stelle in der Verbandsliga, hinter den Favoriten Pädagogik Rostock, dem Stralsunder HV und dem Oberligaabsteiger Pasewalk. "Das haben wir zwar gehofft, aber laut aussprechen möchte das Saisonziel noch keiner. Wir wollen uns nicht unter Druck setzen. ", so Trainer Toni Krüger. Schließlich beendeten beide Teams die letzte Saison als Schlusslichter. Massive Personalprobleme zwangen den HSV Peenetal Loitz und den PSV Greifswald zu einer Spielgemeinschaft. "Und die Chemie unter den Mädels stimmt und das spielerische Potential ist da. Das reicht aber nicht. Da stecken noch viele Reserven im Zusammenspiel. Schließlich muss aus zwei Mannschaften eine gemacht werden.", erzählt Trainer Ronny Saß. Das bedeutet noch eine Menge Arbeit für das Trainertrio Toni Krüger, Ronny Saß und Björn Reichel. Das Nächste Spiel und die Chance auf weitere zwei Punkte findet nächsten Samstag 13.00 Uhr in der Sporthalle I, Max-Planck-Straße, gegen den SV Warnemünde statt.

11.10.2009, ANKE SCHMIDT  


h.R.v.l. Barbara Zaramba-Wesch, Manuela Stambusch, Ute Nimczyk, Sabine Rahn, Jette Tescher, Joanna Gallert
v.R.v.l. Toni Krüger (Trainer), Cindy Plüm, Josefine Pezoldt, Katrin Brock, Kristin Trippler, Claudia Weber, Anke Schmidt,
Annegret Kohls, Björn Reichel (Betreuer)
Auf dem Bild fehlen: Franziska Linke, Lisa Brüning, Andrea Olbrich, Conny Hundt, Janett Hoffmann, Susann Kampa,
Romy Pollesch, Katrin Saß, Ronny Saß (Trainer


Auswärts ein Unentschieden erkämpft

Verbandsliga Frauen
ROSTOCK, 04.Oktober 2009
Die Frauen des SG Greifswald / Loitz holen bei Pädagogik Rostock einen Punkt.

SG Greifswald / Loitz gegen Pädagogik Rostock 17:17 (8:7)

Nach dem schönen Sieg von der SG Greifswald / Loitz gegen die HSG Uni Greifswald gingen die Frauen engagiert in die Partie. Die Vorgaben der Trainer Saß/ Reichel, ruhig und konzentriert zu spielen und sich als Mannschaft zu finden, wurden nicht in der gesamten Spielzeit umgesetzt. Rostock war ein ebenbürtiger Gegner, und so konnte sich keine Mannschaft klar absetzen, wobei die Frauen vor der Pause eine knappe Führung behaupteten.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte konnte sich die SG Greifswald / Loitz leicht absetzen, fand aber mit zunehmender Spielzeit keine Sicherheit im Abschluss. Zu viele Einzelaktionen und zu wenig Mannschaftsspiel kennzeichnete die Partie. Die schwache Wurfquote von 50 Prozent und die vielen technischen Fehler, besonders im Angriff, verhinderten einen Auswärtssieg. Andererseits lobten die Trainer die starke Abwehrleistung und ganz besonders die Leistungen der Torhüterinnen Kathrin Brock und Claudia Weber.

Die Tore für die SG Greifswald/ Loitz warfen Joanna Gallert (1), Janett Hoffmann (1), Kathrin Saß (1), Jette Tescher (3), Cindy Plüm (7/2), Annegret Kohls (2), Andrea Olbrich (2).

04.10.2009, A.Feller  



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