Handball- Spielberichte:

   Handball   Trainer   Training   Spielplan   Statistik   Berichte   Bildergalerie

Letztes Spiel des Jahres endete mit Niederlage

Dargun, 17.12.2005
Mit hohen Erwartungen liefen die Männer des PSV Greifswald auf dem Hallenparkett der Darguner Sporthalle auf. Hatte man doch gegen den Gegner, SV Einheit Demmin II, erst vor Wochenfrist souverän gewonnen.
Jedoch lief die Begegnung alles andere als erhofft. Zwar warf der PSV Greifswald das erste Tor der Partie, doch Demmin II spielte den Gegner mit folgender Spielzeit nahezu an die Wand. Nach 10min. stand es 1:6. Auch die von Trainer Gühlcke im Anschluss genommene Auszeit brachte keine Verbesserung. Die Greifswalder ließen keinerlei Spielideen erkennen. Stattdessen schlug die Unterlegenheit dahin gehend um, dass gemeckert und Mitspieler unsachlich kritisiert wurde.
Beim Halbzeitstand von 9:18 ging es in die Pause. Trotz dickster Wände, blieb den Zuschauern in der Halle kaum verborgen, was in der Kabine des PSV Greifswald emotional ablief. Nachdem jeder seinen Unmut lautstark äußerte, schwor man für den 2. Spielabschnitt auf Einheit und mannschaftliche Geschlossenheit. Bis zur 35. Spielminute dauerte es (9:22), ehe man sich fand. Dann endlich erkannte der PSV Greifswald, was man mit Engagement, Kampf und Laufbereitschaft leisten kann. Tor um Tor verkürzte man den Rückstand. Auch wenn das Spiel verloren schien, rannte nun jeder Mitspieler für den anderen. Zudem konnte sich PSV-Torwart Martin Giebner mehrfach mit guten Paraden auszeichnen. Das lautstark anfeuernde Dargun/Demminer Publikum wurde zunehmend leiser. Nicht auszudenken, wäre der PSV beim 7-Meter treffsicherer gewesen. Sechs vergebene Strafwürfe waren Bilanz nach 60 Minuten. Letztlich musste man sich 25:29 geschlagen geben.
Hätte man die erste Halbzeit der Begegnung nicht verschlafen, wäre ein Erfolg drin gewesen. So gehen die Männer des PSV Greifswald nun mit einer Niederlage ins neue Jahr. Dann wartet am 15. Januar in heimischer Halle mit dem TSV 1814 Friedland bereits der nächste Gegner. Ebenso beginnen die Damen des PSV als frisch gekürter "Herbstmeister" an diesem Tage ihren Spielbetrieb 2006 mit dem Heimspiel gegen die Vertretung des Wolgaster HV 2000.

PSV mit Giebner, Saß,R. (5), Schütt (4), Klatt (4), Jahn (3), Bast (2), Saß, M. (1), Kiepsel (4), Cassara (2)

Der Autor wünscht allen Sportlern des PSV Greifswald, deren Sympathisanten sowie allen anderen Handballinteressierten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2006.

Olaf Klatt, 18.12.2005


Handballteams des PSV Greifswald mit Heimsiegen

Mit hohen Erwartungen angetreten, konnten die Damen und Männer des PSV Greifswald in der Kreisunionsliga Erfolge gegen unmittelbare Tabellennachbarn verbuchen.
Im Spitzenspiel der Damen traf der PSV als Erster auf den Verfolger HSV Loitz. Beiden Mannschaften konnte man den Ehrgeiz ansehen, so dass die Spielerinnen hohen Kampfgeist zeigten. Weder Gastgeber noch Gast vermochten sich abzusetzen. Während Loitz immer wieder über den starken linken Rückraum zum Torerfolg kam, war es nicht zuletzt PSV-Außenspielerin Schlechthaupt, die durch sehenswerte Aktionen Tore erzielte oder Strafwürfe für ihre Mannschaft herausholte. Über den Halbzeitstand von 9:10 setzte sich die ausgeglichene Begegnung fort. Wenige Minuten vor Schluss stand es 19:19. Dann jedoch vermochten es die Greifswalderinnen, sich über druckvolles Kombinationsspiel abzusetzen (Tore durch Olbrich u. Guse). Am Ende wurde ein hart erkämpfter 24:21-Sieg bejubelt.

PSV mit Weber, Zeipelt (11/6), Guse (5), Olbrich (3), Nimczyk, Pethe, Schmidt, Volgmann, Handy (1), Bergemann, Schlechthaupt (4)

Im Anschluss an diese Begegnung wollten die Männer unbedingt gegen den SV Einheit Demmin II gewinnen. Entsprechend engagiert trat man auch zu Beginn der Partie gegen den leicht favorisierten Gast auf. Den groß gewachsenen Demminer Aufbauspielern ließ man kaum Raum. So führte man nach 8min. mit 4:3. Dann jedoch vertändelte der PSV leichte Bälle, was durch den schnellen Gast im Konterspiel bestraft wurde (8:10, 22min.) Die letzten Minuten der 1. Hz. standen voll im Zeichen des besten Greifswalders Ronny Saß. Immer wieder forderte er den Ball und setzte sich mit sehenswerten Aktionen in Szene. So war es in erster Linie sein Verdienst, dass der Gastgeber zur Halbzeit den 2-Tore-Rückstand in eine 13:10-Führung umwandelte.
Nach Wiederanpfiff stellte SV Demmin II um, nahm R. Saß in Manndeckung. Jetzt sprangen die anderen Greifswalder Spieler ein, nutzten ihre Lücken konsequent und bauten die Führung vorentscheidend aus (22:15, 45min.). Wurde es zum Schluss der Begegnung auch noch einmal eng, so war der 27:24-Sieg des PSV Greifswald nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

PSV mit Donie, Giebner, Klatt (3), R.Saß (7), Cassara (2), Schütt (8), Schnell (2), M.Saß (2), Gamal, Kiepsel (3)

Olaf Klatt, 11.12.2005


Heimpleiten für PSV-Handballteams

Unterschiedlicher hätten die Konstellationen vor Spielbeginn kaum sein können. Spielten die Männer gegen die starke Truppe des Stavenhagener SV (11:1 Punkte), trafen die Damen auf den im Tabellenkeller stehenden VfB Penzlin.
10 Minuten lang konnten die Männer gegen den athletischen Gegner mithalten. Bis dahin gestaltete der PSV die Partie offen (4:4). Dann allerdings zogen die durchschnittlich 10 Jahre jüngeren Stavenhagener Spieler Tor um Tor davon, so dass beim Stand von 5:15 die Messen für die Greifswalder bereits gesungen schienen. In der Halbzeitpause (Stand 7:17) ging es in der PSV-Kabine lediglich darum, sich im 2. Spielabschnitt ordentlich zu verkaufen. Dieses schien auch zu funktionieren. Auf einen 8 Tore Rückstand kämpfte sich der Gastgeber heran (10:18), ehe sich wieder die gleichen Fehler der 1. Halbzeit einschlichen.
Kombinationsspiel im Aufbau fand nahezu nicht statt. Lediglich Spielmacher Rosario Cassara versuchte der Lethargie entgegen zu wirken. Viel zu oft war er allerdings auf sich allein gestellt, fand kaum Anspielpartner und rannte sich demzufolge in der gegnerischen Abwehr fest. Die Überlegenheit der Gäste wirkte sich mit fortlaufender Spielzeit aus. Am Ende hieß es 20:35. Eine Niederlage, welche in dieser Höhe hinsichtlich der nächsten Spiele gegen den SV Einheit Demmin II nachdenklich stimmt.

PSV mit Giebner, Kiepsel (1), Klatt (3), Saß (4), Schnell (1), Cassara (1), Bast (2), Schütt (7), Häcker (1)

Nachdenklich gestimmt, waren auch die Damen des PSV Greifswald nach Abpfiff im Spiel gegen den Tabellenletzten, VfB Penzlin.
Hatte man doch soeben gegen den Letzten der Kreisunionsliga M-V Ost mit 17:18 verloren. Selbstbewusst wollte man auftreten, doch die Rolle, Tabellenführer zu sein, schien die Mannschaft zu belasten.
Nach wenigen Minuten lag man 2:4 zurück. Engagement und Laufbereitschaft verhalfen diesen Rückstand in eine 7:5 Führung umzuwandeln. Doch dachten Spieler sowie die fachkundigen Zuschauer, jetzt wäre die Sache würde jetzt laufen, musste man sich vom Gegenteil überzeugen. Über die Außenpositionen gelang es Penzlin, zum 7:7 auszugleichen (14min.) Dem Ausgleich schlossen sich 15!!! torlose Minuten an. Erst Sekunden vor dem Halbzeitpfiff gelang dem PSV das 8:7.
Auch nach Wiederanpfiff vermochte es der Gastgeber nicht, seine individuellen Fähigkeiten auszunutzen. Ständiger Führungswechsel machte das Spiel spannend. Beide Mannschaften versuchten immer wieder über den Kreis, für Torgefahr zu sorgen. Auf Greifswalder Seite wurde dabei immer wieder die starke Silvia Schlechthaut gefunden, die erfolgreich abschloss.
Vielleicht vorentscheidend die 52. Minute. Der PSV vertändelt im Angriff den Ball. Freiwurf Penzlin. Spielmacherin Franziska Zeipelt wirft den Ball von der Freiwurfstelle weg. Eine 2-Minuten-Zeitstrafe folgt. Den 12:14-Rückstand macht Penzlin binnen weniger Minuten wett, geht sogar mit 16:14 in Führung. Der PSV versuchte nun, schnell das Spiel wieder auszugleichen. Jedoch wurde übereifrig verworfen, so dass Penzlin den Vorsprung letztlich nach Hause brachte.

PSV mit Weber, Guse (5), Bergemann, Schlechthaupt (5), Nimczyk, Handy (2), Volgmann, Pethe, Zeipelt (5), Hinz

Olaf Klatt, 04.12.2005


Handballerinnen des PSV Greifswald bezwingen Tabellenführer

In ihrer Liga kaum zu schlagen, sind gegenwärtig die Handballerinnen des PSV Greifswald. Gegen den HSV Loitz, welcher als Tabellenführer nach Greifswald reiste, wurde 19:16 gewonnen und ist nun selbst Spitzenreiter.
Entsprechend hoch motiviert vom Trainerduo Saß/Cassara eingestellt, legte der PSV furios los. Aus einer starken Abwehr heraus wurde der Ball sicher nach vorn gespielt. Druckvolles Kombinationsspiel, dazu präzise Abspiele an den Kreis, ließen dem Gast zunächst keine Chance. Greifswald führte nach wenigen Minuten mit 5:1. Als Loitz Mitte der ersten Halbzeit das Tempo anzog und zum zwischenzeitlichen 7:7 ausglich (15min.), besannen die Gastgeberinnen sich auf ihre Stärken und erspielten eine 12:9-Halbzeitführung.
Im 2. Abschnitt hatten die Damen des PSV erneut den besseren Start. Die Gäste scheiterten immer wieder an der starken Torfrau Claudia Weber. Im Angriffsspiel des PSV setzte die Aufbaureihe Akzente und erzielte sehenswerte Tore. Beim Stand von 17:10 (44min.) schien das Spiel entschieden, Unkonzentriertheiten des PSV ließen die Loitzer jedoch noch bis zum 19:16-Endstand herankommen.

PSV mit Weber, Schmidt, Zeipelt (8), Schlechthaupt (3), Handy (1), Nimczyk, Bergemann, Pethe, Volgmann, Guse (2), Olbrich (5), Bauer

Olaf Klatt, 01.12.2005


Stadtderby endet für die PSV-Handballer mit Pleite

Nach zuletzt 5:1 Punkten in Folge, gingen die Männer des PSV Greifswald mit hohen Erwartungen ins Spiel gegen den Stadtrivalen HSG UNI Greifswald II. Am Ende war die Enttäuschung riesig, musste man sich dem Gegner doch mit 18:26 geschlagen geben.
Von Beginn an merkte man den HSGern an, dass sie spritziger und dynamischer waren. Folgerichtig konnten sie sich eine frühzeitige Führung erspielen. Das PSV-Spiel wirkte statisch, Laufwege im Angriffsspiel stimmten nicht. Hinzu kam, dass zahlreiche Chancen aus aussichtsreichen Positionen kläglich vergeben wurden. Rechtsaußenspieler O.Klatt erwischte einen rabenschwarzen Tag, fand in zahlreichen Torwürfen immer wieder im guten HSG-Keeper Zirtzow seinen Bezwinger. Lediglich die Abwehr des PSV stand solide, so dass der Rückstand nie mehr als auf 4 Tore anwuchs. Beim Stand von 10:14 ging es in die Halbzeitpause.
Zu Beginn des 2. Spielabschnittes nahmen die Polizeisportler eine taktische Umstellung vor. Linksaußen A.Jahn übernahm die Spielmacherrolle, was sich anfangs positiv auswirkte. Der PSV verkürzte auf 2 Tore, fing sich dann aber 2 unnötige Zeitstrafen ein. Die Überzahl wurde von den UNI-Handballern ausgenutzt, so dass der alte Abstand wieder hergestellt wurde. Der PSV versuchte es nun mit der Brechstange. Sein Spiel bestand vornehmlich aus Einzelaktionen. Die Bälle wurden leicht vom Gegner abgefangen und durch deren schnelle Spieler im Konterspiel erfolgreich verwandelt.
So stieg der Rückstand mit zunehmender Spielzeit stetig an. Der Siegeswille war längst gebrochen. Am Ende stand es 18:26. Letztlich war es eine unnötige Niederlage gegen einen Gegner, der nicht übermächtig war.

PSV mit Martin Giebner, Volker Schütt (5/1), Rosario Cassara (2), Alexander Jahn (2), Ronny Saß (5), David Kiepsel (1), Olaf Klatt (2), Gunnar Bast, Christian Schnell (1)

Olaf Klatt, 27.11.2005


Erfolgreiches Wochenende für PSV-Handball

Siegreich kehrten die Frauen- und Männer von ihren Auswärtsspielen zurück.
Während die Männer zum Tabellenletzten, Strasburger SV, reisten, mussten die Frauen beim Tabellennachbarn, Wolgaster HV, antreten.
In Wolgast begann das Spiel hektisch. Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten, ließen kaum einen geordneten Spielaufbau zu. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit vermochte es keine der Mannschaften, sich abzusetzen. Mit einem Rückstand von 7:8 gingen die PSV-Spielerinnen in die Pause.
Nach Wiederanpfiff erhöhte Wolgast den Druck, zwang die Greifswalderinnen immer wieder zu Fehlern. Der Gastgeber konnte sich anfangs der 2. Halbzeit mit 4 Toren absetzen, verteidigte diesen Vorsprung bis 6 Min. vor Schluss.
Dann startete die spektakuläre Aufholjagd des PSV. Tor um Tor verkürzte man den Rückstand. In der letzen Minute erzielten die Gäste den Ausgleich, der folgende Angriff der Wolgaster konnte abgefangen werden. Nur noch wenige Sekunden zu spielen, warf der PSV noch einmal aufs Tor, jedoch nur die Latte. Der Abpraller landete jedoch wieder bei Greifswald und wurde mit der Schlusssirene durch die überragend spielende Franziska Zeipelt zum umjubelten 19:18 - Sieg verwandelt.
Die Männer sollten beim noch punktlosen Strasburger SV seiner Favoritenrolle gerecht werden, auch wenn man ohne Auswechselspieler in die Partie ging. Von der ersten Minute an, ließ der PSV keinen Zweifel am Erfolg aufkommen, führte bereits nach wenigen Minuten mit 7:2 . Die Gastgeber hatten gegen die offensive Abwehr der Greifswalder kaum eine Chance, fanden bei Angriffen aus dem Rückraum stets den Sieger bei den körperlich überlegenen PSV-Spielern. Die Ballgewinne wurden eiskalt im gegnerischen Tor untergebracht. Bei einer 17:6-Führung der Boddenstädter wurden die Seiten gewechselt. In der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Der PSV versuchte das Spiel schnell zu machen. Dabei waren es immer wieder die schnellen Außenspieler (Jahn, Klatt), die ihren Gegenspielern im Konterspiel enteilten und den Strasburger Torwart überwanden.
Aus dem Rückraum konnte der stark aufspielende Volker Schütt seine Wurfkraft effektiv ausnutzen und traf beinahe nach Belieben. Insgesamt eine mannschaftlich geschlossene Leistung, bei der sich alle Feldspieler mehrfach in die Torschützenliste eintragen konnten. Am Ende siegte der PSV Greifswald mit 38:13.

PSV mit Giebner (TW) 1, Kiepsel 5, Klatt 7, Saß 6, Jahn 8, Schütt 8, Bast 3

Olaf Klatt, 20.11.2005


PSV-Erfolg gegen Tabellenletzten

Vor heimischen Publikum gewannen die Handballer des PSV Greifswald gegen Liga-Schlusslicht Strasburger SV deutlich mit 28:13.
Von der ersten Spielminute an, war die Überlegenheit der Gastgeber erkennbar. Strasburg strahlte kaum Torgefahr aus, versuchte das Spiel durch Passivität zu verlangsamen. Der PSV ging zwar schnell mit 6:2 in Führung, passte sich dann allerdings dem Spiel der Gäste an. Für den Betrachter war kaum Bewegung erkennbar, phasenweise sah es nach Standhandball aus. Zudem wurden klarste Torchancen vergeben. Lediglich die Abwehr um Gunnar Bast stand sicher, so dass folgerichtig zwischen Minute 14 und 20 keine Treffer fielen. Mit 10:5 ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff gleiches Bild. Der PSV vermochte es nicht, den schwachen Gast frühzeitig an die Wand zu spielen (19:12, 45min.). Erst mit einer taktischen Umstellung in der letzten Viertelstunde auf mehr Offensive wurde die Partie belebt. Das Wechselspiel von Abwehr auf Angriff klappte in der Folge besser. Der Ball ging nun schneller durch die Reihen der Gastgeber, so dass die Strasburger das hohe Tempo des PSV nicht halten konnte. Tor um Tor setzte man sich ab. Immer wieder war es dabei der stark spielende Ronny Saß, der den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte.
Am Ende konnte die Mannschaft ihrem Trainer, Jan Gühlcke, den 28:13 Sieg zum Geburtstagsgeschenk machen.

PSV mit Giebner, Kiepsel (2), Klatt (3), Saß (11), Cassara (4), Schütt (5), Bast (1), Schnell (2/1)

Olaf Klatt, 06.11.2005


Auswärtssieg durch PSV-Handballerinnen

Einen souveränen 18:14 Auswärtserfolg erspielten die Frauen des PSV Greifswald beim VfB Penzlin. Von Beginn an setzten sie die Vorgaben ihres Trainerduos Saß/Cassara um und gingen frühzeitig mit 4:0 in Führung. Mitte der ersten Halbzeit verflachte die Partie. Unkonzentriertheiten auf Greifswalder Seite wurden vom Gastgeber ausgenutzt, so dass diese sich wieder auf 6:6 herankämpften. Die PSV-Frauen zeigten sich jedoch fortan unbeeindruckt und setzten sich zur Halbzeit mit 12:8 ab. Insbesondere die von ihrem Amerika-Aufenthalt zurückgekehrte Rückraumspielerin Andrea Olbrich hatte maßgeblichen Anteil an dieser Pausenführung.
Nach Wiederanpfiff setzte sich das gute Kombinationsspiel der Hansestädterinnen weiter durch. Immer wieder konnte sich die Aufbauspielerin Franziska Zeipelt (10 Tore) erfolgreich in Szene setzen. Mitte der 2. Halbzeit wurde auf Seiten des PSV kräftig durchgewechselt, was jedoch dem Spiel keinerlei schadete. Eine mannschaftliche Geschlossenheit bescherte letztlich den verdienten 18:14-Erfolg.

Olaf Klatt, 23.10.2005


Spannendes Spiel endete Unentschieden

Die Männer des PSV Greifswald trafen in eigener Halle auf den bis dahin ungeschlagenen Tabellenzweiten HSV Waren. Die junge Truppe von der Müritz wurde zunächst seiner Favoritenrolle gerecht und erspielte sich mit sehenswertem Kombinationsspiel eine 4-Tore Führung (3:7, 10min, 6:10, 19.min). Gegen die schnellen Gäste hatten die körperlich überlegen wirkenden PSVer kaum etwas entgegen zu setzen. Ende der ersten Halbzeit stabilisierte sich die Abwehr und ließ kaum noch zählbare Torabschlüsse zu. Druckvoll ging man nun auf den ballführenden Spieler, erkämpfte so Ball um Ball. Bei konsequenterer Chancenverwertung (Schütt, Klatt) wäre der 10:12 Halbzeitrückstand vermeidbar gewesen. Nach der Pause entwickelte sich ein schnelles, abwechslungsreiches Spiel. HSV Waren versuchte über spielerisches Wege eine Vorentscheidung zu suchen, die Greifswalder hielten mit Kampf dagegen. Der Spielstand stagnierte bei einer 2 bis 3-Tore Führung der Gäste. (16:18, 45min, 18:21, 52min)
Zum Ende der Partie ging ein Ruck durch die Reihen der Polizeisportler. Nach 3 Niederlagen in Folge wollte man nicht wieder als Verlierer den Platz verlassen. Durch sehenswerte Tore des ungewohnt auf der Linksaußenposition spielenden G. Bast und V. Schütt konnte wenige Minuten vor dem Schluss erstmals der Ausgleich erzielt werden. (21:21)
In der Schlussminute gelang sogar die 23:22-Führung, die im Gegenzug sofort ausgeglichen wurde. In einer hektischen Schlussphase, bei der teilweise die Emotionen mit den Spielern durchgingen, gelang keiner der beiden Mannschaften mehr ein Tor, so dass die Begegnung leistungsgerecht endete.
Ein Unentschieden, welches den Handballern des PSV Greifswald für das nächste Spiel Auftrieb geben sollte.
Der Gegner ist dann in der Greifswalder Mehrzweckhalle der Tabellenletzte Strasburger SV.

PSV Greifswald mit Giebner,M., Schütt (2), Bast (4), Cassara (2), Saß,R. (6), Klatt (7), Kiepsel, Saß,M.

Olaf Klatt, 23.10.2005


Enttäuschendes Wochenende für PSV-Handball

Empfindliche Niederlagen mussten die Frauen und Männer des PSV Greifswald am letzten Spieltag einstecken.
Die Frauen versuchten, beim HSV Loitz zu punkten. Zunächst schien dieses Vorhaben auch aufzugehen. Bis Ende der 1. Hz. gestaltete sich die Partie ausgeglichen. In der Folge kam es jedoch zu Unkonzentriertheiten und unnötigen Fehlern, welches die Loitzerinnen zu nutzen wussten. Vom Pech verfolgt zeigte sich der 2. Spielabschnitt. Zwei Greifswalderinnen schieden verletzungsbedingt aus. Insbesondere der Ausfall der Spielmacherin K. Guse konnte nicht kompensiert werden, so dass sich der PSV letztlich deutlich mit 15:24 geschlagen geben musste. Wenig besser machten es die Männer gegen den HV Altentreptow II. Seit dieser Saison als Spielgemeinschaft mit dem HV Handwerk&Technik wollten die PSVer unbedingt gewinnen. Jedoch wie im Punktspiel gegen Torgelow zuvor, verlor man auch diesmal die Partie zwischen der 40. und 45 Minute.
Bis dahin konnte der PSV mithalten, war phasenweise sogar überlegen (17:15; 35min).
Ab Minute 40 war kein Abwehrverhalten mehr zu erkennen, die Boddenstädter ließen mit sich Katz` und Maus spielen. Selbst in einer 6 zu 4 Überzahl ließ man Tore zu, erzielte selbst keines. So musste sich der PSV am Ende mit 28:32 geschlagen geben.

PSV mit: Behrens, Giebner(1), Kiepsel(3), Bast, Saß(7), Cassara(1), Schütt(2), Heuer, Klatt(14), Kraeft

Olaf Klatt, 25.09.2005


PSV-Handballer mit Heimniederlage

Im 1. Heimspiel der Saison unterlag der PSV Greifswald dem Torgelower SV Greif mit 25:27. Dabei hatten die Spieler um Trainer Gühlcke lange Zeit alle Möglichkeiten, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die Partie war zunächst ausgeglichen. Beide Abwehrreihen agierten anfangs unsicher, so dass fast jeder Wurf einen Treffer bedeutete.
Dementsprechend ging es bei 13:13 in die Halbzeitpause.
Zu Beginn der 2. Hz. traten die Greifswalder couragiert auf, erspielten sich schnell eine 3-Tore-Führung (16:13). Der agile Außenspieler A. Jahn setze sich immer wieder auf seiner linken Seite durch und erzielte wichtige Tore.
Trotzdem schaffte es der PSV nicht, die Führung nach Hause zu bringen. Durch überhastete Würfe aus aussichtlosen Positionen, verhalf der Gastgeber den Torgelower wieder heranzukommen. So wurde die PSV-Führung Minuten vor Schluss in einen 23:24-Rückstand umgewandelt.
Dann die hektische Schlussphase. Viele der Zuschauer sahen 2 min vor Ultimo einen Wurf des Gastgebers deutlich hinter der Torlinie. Nicht jedoch das Schiedsrichtergespann. Reklamationen seitens des PSV wurden mit einer 2-min-Strafe bestraft. Diese Überzahl nutzte der Gegner letztlich eiskalt und nahm den 2. Saisonsieg mit nach Hause.

PSV mit Behrens, Giebner,M, Kiepsel, Klatt(5), Cassara, Bast(1), Jahn(6), Schütt(4), Saß,R.(6), Saß,M.(1), Schnell(2), Giebner, D.

Olaf Klatt, 18.09.2005


PSV verpasst Überraschung (Spiel vom 09.04.05)

Im letzten Saisonspiel empfingen die Handballer des PSV Greifswald den Tabellenführer SV Bergen. Die Begegnung begann ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich vom Ergebnis herabsetzen. Eine sicher stehende Abwehr des Gastgebers ermöglichte es dem SV Bergen selten, sein gewohntes druckvolles Angriffsspiel aufzuziehen. Leider vermochte es der PSV um den gesundheitlich angeschlagenen Spielmacher Cassara oftmals nicht, die sich auftuenden Chancen zu nutzen. So ging es über die Stationen 5:5, 9:9 beim Stand von 12:12 in die Pause.
In Halbzeit 2 gleiches Bild. Ging eines der beiden Teams in Führung, fiel auf der Gegenseite der Ausgleich (17:17, 40min.). In den letzten 20 Minuten konnte man bei den Gästen erkennen, dass sie die eingeplanten Punkte unbedingt mit nach Hause nehmen wollten. Der Bundesliga erfahrene Koppe (11 Tore) wurde immer öfter von seinen Mitspielern eingesetzt. Dabei war es Torhüter M. Giebner mit zahlreichen Paraden zu verdanken, dass sich die Rüganer lediglich mit 3 Toren absetzen konnten (24:27, 54min).
Der PSV bewies Moral und steckte nicht auf. Mit seinem 10. Treffer gelang es Volker Schütt, die Begegnung wieder auszugleichen (27:27).
Dann die Schlussphase. Mit der Schlusssekunde bekam der SV Bergen einen 7-M zugesprochen, den der Gast erfolgreich zum 27:28-Siegtreffer nutzte.
Wie bereits in den beiden letzten Heimspielen der Greifswalder wurden erneut noch in letzter Sekunde die Punkte abgegeben.
PSV mit Giebner, M., Jahn (4), Saß, R. (7), Heuer, Giebner, D., Cassara, Schütt (10), Bast (1), Saß, M. (5), Jokiel, Kraeft

Olaf Klatt, 10.04.2005


Keine Chance gegen heimstarke Ribnitzer (02.04.2005)

Enttäuschte Gesichter konnte man am Samstagabend, unmittelbar nach Spielabpfiff in der Kabine des PSV Greifswald erblicken.
Soeben hatten die Männer des PSV beim Ribnitzer HV eine heftige 29:40 Niederlage einstecken müssen. Der Gastgeber, welcher sich durch diesen Erfolg den vorzeitigen Aufstieg in die Verbandsliga sicherte, legte von Beginn an ein beeindruckendes Tempo vor.
Ohne langes Kombinationsspiel suchte Ribnitz immer wieder den direkten Weg zum Tor. Der PSV hatte dagegen große Mühe im Aufbauspiel. Gegen eine 4:2-Abwehr fanden die Boddenstädter selten Möglichkeiten, Mitspieler erfolgreich einzusetzen.
Ballverluste, hervorgerufen durch Fehlabspiele und Mängel in der Ballannahme, führten dazu, dass der Ribnitzer HV nach 12min bereits mit 12:5 führten. Ein durch die Gäste genommenes Time-Out sollte für die notwendige Ruhe sorgen. Der PSV stellte in der Folge taktisch um und konnte das Ergebnis zur Halbzeit geringfügig verkürzen (21:15).
Ähnliches Bild im 2. Spielabschnitt; der Ribnitz HV nutzte seine athletischen Vorteile und konnte immer wieder im schnellen Angriff Tore erzielen. Die Greifswalder versuchten dagegenzuhalten, was jedoch nur in Ansätzen gelang. Die zahlreichen Ribnitzer Zuschauer konnten ein unterhaltsames Spiel mit vielen sehenswerten Toren erleben, welches ihr Verein hochverdient gewann und den Aufstieg in die höhere Spielklasse bejubeln durfte.
PSV mit: Giebner,M., Schulz (3), Jahn (3), Klatt (6), Saß,R. (5), Heuer, Giebner,D., Cassara (2), Schütt (4), Bast (6), Gühlche

Olaf Klatt, 04.04.2005


PSV-Sieg noch aus den Händen geglitten

Im Heimspiel des PSV Greifswald (4.) gegen HSV Grimmen III (3.) musste sich der Gastgeber mit einem 32:32 Unentschieden zufrieden geben.
Der PSV startete furios in die Begegnung, erzielte die ersten 4 Tore. Grimmen, in dieser Phase völlig verunsichert, konnte dem Angriffsdruck der Greifswalder kaum stand halten. Nachdem die Führung zunächst weiter ausgebaut werden konnte (8:2, 12min), fand der HSV besser in die Partie, konnte den Rückstand in der Folge verkürzen. Es entwickelte sich ein laufintensives unterhaltsames Spiel vor den 50 Zuschauern. Der Ball lief nicht lange durch die Reihen, schnell wurde der Torabschluss von beiden Mannschaften gesucht.
Drei gehaltenen 7-Metern und zahlreichen Paraden des Torwartes M.Giebner war es zu verdanken, dass der PSV mit einer 18:15 Führung in die Halbzeitpause ging.
Nach Wiederanpfiff erhöhte Grimmen weiter den Druck. HSV-Rückraumspieler A.Kremser wurde immer wieder durch seine Mitspieler eingesetzt, traf zeitweise nach Belieben.
In den Reihen der Greifswalder war es Einzelaktionen von V.Schütt und A.Jahn zu verdanken, dass PSV die Führung nicht aus der Hand gab. Über die Stationen 22:17 und 28:25 stand es wenige Sekunden vor Schluss 32:31 mit Ballbesitz PSV. Dramatik folgte.
Der HSV stellte auf offene Manndeckung um, R.Saß passte auf O.Klatt, dieser warf beherzt aufs Tor. Der Grimmener Torwart konnte seine Fußspitze an den Ball bringen, dieser rollte trotzdem hinter die Torlinie. Für das Schiedsrichtergespann jedoch nicht mit dem gesamten Umfang, so dass es beim 32:31 blieb. Grimmen konterte und bekam mit der Schlusssirene einen Freiwurf (9m) zugesprochen. Mit einem spektakulären Wurf bezwang A.Kremser Abwehrmauer und Torwart des PSV und sicherte seiner Mannschaft mit seinem 13 Tor in diesem Spiel das Unentschieden.
PSV mit Giebner,M., Klatt(7), Saß(6), Jahn(7), Schütt(9), Bast(3), Gühlcke, Giebner,D.

Olaf Klatt, 19.03.2005


Erfolgreicher Saisonabschluss für PSV-Handballerinnen

An ihrem letzten Spieltag kamen die Frauen des PSV Greifswald gegen die gastgebende A II-Jugend des Stralsunder HV sowie dem Stralsunder SV 07 II zu zwei Siegen.
Im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer A-Jugend wollte der PSV zeigen, dass der Hinspielerfolg kein Zufall war. Dementsprechend motiviert legten die Gäste los, ließen sich auch nicht davon irritieren, dass Aufbauspielerin Katrin Guse von der 1.Minute an in Manndeckung genommen wurde.
Durch hohe Laufbereitschaft wurden sich hierbei immer wieder Lücken erspielt, die zu Toren führten. Neuzugang Andrea Olbrich zeigte in ihrem ersten Spiel für den PSV ihre spielerische Klasse, konnte sich mehrfach durch tolle Aktionen auszeichnen.
13:9 hieß es am Ende für die Greifswalderinnen, die mit ihren zwei Siegen in Hin- und Rückrunde für die einzigen Verlustpunkte der A II-Jugend sorgten.
Im 2. Spiel des Tages ging es gegen den SSV 07 II. Von Beginn an zeigte sich, dass der PSV auf allen Positionen individuell besser besetzt war. So erspielte man sich schnell eine sichere Führung. Sehenswerte Kombinationen, eingeleitet von der in diesem Spiel überragenden Franziska Zeipelt (8 Tore) ließen dem Gegner in keiner Phase der Begegnung eine Chance. Zum Ende des Spieles nahm der PSV einen Gang zurück, letztlich stand ein ungefährdeter 14:8-Erfolg zu Buche. Mit der Bilanz von 19:9 Punkten kann die Mannschaft um Trainergespann Ronny Saß und Rosario Cassara stolz auf ihre erste Saison zurück blicken.

Olaf Klatt, 14.03.2005


Glücklicher Sieg für Technik-Handballer

Eigentlich hatte dieses Spiel keinen Sieger verdient, jedoch mussten die Handballer des PSV Greifswald im Derby gegen HV H&T Greifswald eine Niederlage einstecken.
Der PSV, gehandicapt durch den Ausfall zahlreicher Spieler, fand zunächst nicht ins Spielgeschehen, so dass H&T schnell 6:4 führte.
Nach einer Auszeit, genommen vom PSV-Trainer, steigerten sich die Polizeisportler, warfen 6 Tore in Folge. Die Außenspieler Jahn und Klatt konnten immer sich dabei immer wieder durch sehenswerte Aktionen in Szene setzen. Der Top-Scorer des H&T Greifswald, Steffen Semmler, wurde durch einfache Manndeckung (G. Bast) aus dem Spiel genommen. Beim Stand von 16:13 für den PSV wurden die Seiten gewechselt.
Nach Wiederanpfiff war die Partie geprägt von technischen Fehlern auf beiden Seiten. H&T nutze seine Möglichkeiten besser, konnte aufgrund Ballerverlusten des PSV immer wieder erfolgreich durch Kontergegenstöße zum Torerfolg vollenden (Lietz, Häcker, Jahnke). Mit dem 20:20 entwickelte sich vor ca. 40 Zuschauern eine spannende Schlussphase.
Keiner der beiden Mannschaften gelang es fortan, sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. So stand es Sekunden vor Schluss 27:27 - Angriff H&T. Der Ball lief durch die Reihen der Technik-Handballer, Rechtsaußen H. Jahnke nahm sich den Mut zum Wurf und erzielte das viel umjubelte Siegtor.
Nach der 23:30-Niederlage im Hinspiel ein toller Erfolg für den HV H&T Greifswald.

H&T mit Donie, Lietz(3), Häcker(6), Semmler(4), Lange, Beilke(2), Konerling(3), Jahnke(5), Minning(5/2), Schnell, Langkabel, Ritt

PSV mit Giebner,M., Raddatz(1), Klatt(7), Saß(6), Heuer, Kraeft, Gühlcke(2), Bast(3), Giebner,D., Jokiel(1), Jahn(7)

Olaf Klatt, 05.03.2005


Sieg in Schlussphase verschenkt

Mit einem Sieg und einem Unentschieden am letzten Punktspieltag in Stralsund festigten die PSV-Handballerinnen ihren derzeitigen 2. Tabellenplatz.
Zunächst ging es gegen den Tabellennachbarn, Ribnitzer HV (3.), zu Werke. Greifswald war von der ersten Spielminute an spielbestimmend. Ribnitz hatte dem hohen Tempospiel wenig entgegen zu setzen. Insbesondere der Kontergegenstoß führte mehrfach zu Torerfolgen. So war der verdiente 15:10 Erfolg zu keiner Zeit der Begegnung gefährdet.
In der zweiten Partie traf man auf die 1. Vertretung des Stralsunder SV 07. Die Greifswalderinnen, welcher in diesem Spiel als Favoriten galten, wurden dieser Rolle zunächst auch gerecht. Moral und Einsatz stimmten, die gut formierte Abwehr ließ dem Gegner kaum Tormöglichkeiten zu.
In den letzten Minuten des Spieles wendete sich das Blatt. Stralsund, begünstigt durch mehrere unverständliche Schiedsrichterentscheidungen, holte Tor um Tor auf. Der PSV ließ sich verunsichern und fand nicht mehr zu gewohntem Spielaufbau.
So kam es schließlich, dass der SSV 07 wenige Sekunden vor Schluss zum 8:8-Endstand ausglich. Trainer Ronny Saß sprach nach dem Spiel von einem verschenkten Sieg, ließ dabei auch Luft in Richtung Stralsunder Schiedsrichter ab.

Olaf Klatt, 01.03.2005


Pleite für Tabellenzweiten

Ohne vier wichtige Spieler angetreten, mussten sich die PSV-Handballer dem Tabellenvorletzten, Stralsunder HV IV, mit 20:29 geschlagen geben.
Zu Beginn der Partie war das Spiel von Nervosität und Hektik der Greifswalder geprägt. Kaum ein Pass erreichte seinen Abnehmer. Angriffe wurden unkonzentriert abgeschlossen. Die Stralsunder, als krasser Außenseiter angereist, begriffen schnell, dass am heutigen Tage mehr als eine Niederlage drin war. Dementsprechend nutzten sie ihre Möglichkeiten und führten schnell mit 5:1 (11min.).
Der PSV lieferte in der ersten Halbzeit seine schlechteste Saisonleistung ab, konnte lediglich vier Tore erzielen. So wurden beim Stand von 4:11 die Seiten gewechselt.
Umstellungen in der Halbzeit, die vom Trainer vorgenommen wurden, sollten nach der Pause den nötigen Erfolg bringen. Doch kaum war das Spiel wieder angepfiffen, konnte man die gleichen Fehler, wie in der 1. Halbzeit, erleben. Zudem nicht genug, verletzte sich zu Beginn der 2. Hz. Gunnar Bast und fiel mit Gehirnerschütterung für die verbleibende Zeit aus.
Ronny Saß, torgefährlichster Spieler in den zurückliegenden Spielen, konnte selten in Szene gebracht werden. Lediglich V. Schütt und Ch. Schnell trugen sich mit Einzelaktionen mehrfach in die Torschützenliste ein.
Stralsund dagegen spielte weiter im Rahmen seiner Möglichkeiten, baute den sicheren Halbzeitvorsprung weiter aus. Nach dem 11:21 (44min.) hatte auch der letzte Zuschauer in der Halle begriffen, dass das Spiel für die Greifswalder verloren war. Ein kurzes Aufbäumen ließ die SHV-Führung auf 19:26 schmelzen, letztlich konnte die 20:29 Pleite nicht verhindert werden.
Durch dieses Ergebnis wurden die Meisterschaftshoffnungen derbe getrübt. Im nächsten Punktspiel gegen die HV H&T Greifswald (05.03.) ist eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten, will man auch am Saisonende in der vorderen Tabellenregion vertreten sein.
PSV mit Giebner,M., Bast, Raddatz(2), Schnell(5), Saß,R.(2), Heuer, Giebner,D., Cassara(4), Gühlcke(1), Schütt(6)

Olaf Klatt, 19.02.2005


PSV Greifswald bezwingt Technikhandballer

Einen ungefährdeten 30:22-Erfolg erspielte sich der PSV im Stadtderby gegen die Mannschaft des HV Handwerk & Technik.
Der PSV fand zunächst besser ins Spielgeschehen. Die rechte Angriffseite konnte Freiräume nutzen und in Tore umsetzen (5:2, 7min.). Mit zunehmender Dauer der Begegnung gestaltete sich die Partie ausgeglichen (11:11, 22min.). Während H&T meist über erfolgreiche Anspiele an den Kreis gefiel (Häcker, Jahnke), setzte der PSV durch die beweglichen R.Cassara und R.Saß in Eins gegen Eins-Aktionen die Akzente. Zum Ende der 1. Hälfte konnte sich der PSV wieder etwas absetzen, so dass beim 16:13 die Seiten gewechselt wurden.
Nach Wiederanpfiff entwickelte sich eine einseitige Partie zugunsten der Polizeisportler. Eine sichere Deckung um Abwehrorganisator G.Bast ließ den Technikhandballern kaum Raum zum Spielaufbau. Zudem hatte der PSV mit M.Giebner, insbesondere im 2. Spielabschnitt, einen starken Rückhalt im Tor. Die Führung wurde kontinuierlich ausgebaut (22:16, 40min., 26:16, 48min.), mit dem 30:22-Endstand konnte der PSV Greifswald seinen 4. Sieg in Folge bejubeln.
PSV mit M.Giebner, Lander (3), M.Saß, Klatt (7), R.Saß (9), Heuer, Cassara (8), Bast, Schütt (3), Raddatz, Kraeft, D.Giebner

Olaf Klatt, 30.01.2005


PSV-Damen überrollen Tabellenführer

Nach 4 Niederlagen in Folge, wollten die Greifswalderinnen endlich wieder siegen. Gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer Stralsunder HV A II (12:0 Punkte) und den zuletzt stark auftretenden WR Altenpleen sollte sich dieses Unterfangen nicht ganz einfach gestalten. Zunächst traten die Damen gegen WR Altenpleen an. Greifswald begann eindrucksvoll, erspielte sich schnell eine 6:1-Führung. Durch Unkonzentriertheiten in der Abwehr ließ man den Gegner bis auf 6:5 herankommen. Die Mannschaft, um die stark agierenden Aufbauspielerinnen Franziska Zeipelt und Katrin Guse, fand jedoch zu alter Stärke zurück. Man schaltete den Hebel nun wieder um und fuhr so einen 12:6 Erfolg ein.
Im 2. Spiel hatte man es dann mit dem Stralsunder HV A II zu tun. Mit der besten Saisonleistung des Jahres überrannten die PSV-Damen den Gegner, welcher erst gar nicht in das Spiel hinein fand. Die ca. 40 Zuschauern, unter denen sich auch mehrere Spielerinnen der Verbandsligamannschaft HSG Uni Greifswald befanden, wurden bestens unterhalten. Ideenreichtum im Angriffsspiel, kombiniert mit robusten aber stets fairen Abwehrspieles, waren Garanten zum Erfolg. Die Trainer der Greifswalder, Ronny Saß und Rosario Cassara, zeigten sich insbesondere von der mannschaftlichen Geschlossenheit beeindruckt. Am Ende stand ein nicht zu erwartendes 13:6 zu Buche.
PSV mit Weber, Pethe, Schmidt, Guse(8), Nimczyk(2), Zeipelt(11), Hinz(2), Volgmann(1), Bauer(1)

Kantersieg wurde leichtfertig verschenkt

Die Männer des PSV Greifswald wollten an die letzten Erfolge anschließen. Gegen den Stralsunder HV A II, welcher in dieser Saison noch ohne Punktgewinn blieb, wurde von Trainer Gühlcke ein deutlicher Erfolg ausgegeben. Zunächst sah es auch danach aus (10:3, 12min.). Was danach gegen den körperlich unterlegenen Gegner ablief, war sowohl für die Mannschaft, als auch für die ca. 60 Zuschauer, enttäuschend. Von der hektischen Spielweise der Stralsunder angesteckt, kam es reihenweise zu Fehlpässen. Kein Spieler der Greifswalder Mannschaft vermochte es, Ordnung in das Spiel zu bringen. Die aufopferungsvoll kämpfenden Stralsunder kamen bis auf 4 Tore heran (24:20, 52min.), ehe der PSV mit einem Endspurt die Begegnung letztlich sicher mit 29:21 für sich entschied.
Im Hinblick auf das anstehende Derby gegen den HV H&T Greifswald, am 29.01.,15:00 Uhr, ist noch viel Arbeit zu leisten, um auch hier als Sieger vom Parkett zu gehen.
Der Spielertrainer des HV H&T, Volker Lietz, welche sich unter den Zuschauern befand, wird sicher Stärken und Schwächen des PSV ausgemacht haben und diese an seine Mannschaft weiter geben.
In diesem Spiel wird Christoph Lander sein Abschiedsspiel für den Polizeisportverein geben.
PSV mit Gieber,M., Lander(1), Klatt(5), Cassara(4), Saß,R.(9), Schütt(5), Bast(1), Heuer, Raddatz(2), Saß,M.(2), Giebner,D., Gühlcke n.e.

O.Klatt, 23.01.2005


Frauen mit enttäuschender Leistung

Mit zwei Niederlagen im Gepäck kehrten die Handballerinnen des PSV Greifswald von ihren Punktspielen aus Ribnitz-Damgarten zurück.
Dass kämpferischer Einsatz allein nicht ausreicht um Spiele zu gewinnen, zeigte sich vor allem in der ersten Begegnung gegen den Gastgeber. Gutes Abwehrverhalten verschaffte den Greifswaldern reihenweise Ballgewinne. Diese konnten jedoch nicht erfolgreich in Tore umgewandelt werden. 100-prozentige Chancen wurden nicht verwandelt, zudem wurden zwei 7-m verworfen.
Selbst in doppelter Überzahl erzielte der PSV kein Tor, kassierte dafür eines.
Insbesondere das verletzungsbedingte Fehlen der Spielmacherin Zeipelt machte sich deutlich bemerkbar.
Ribnitz konnte das Spiel letztlich mit 8:3 für sich entscheiden.

In der zweiten Partie gegen die spielstarken Bartherinnen hatten die PSV-Frauen nicht den Hauch einer Siegchance. Wie im ersten Spiel zeigte Greifswald zu Beginn der Begegnung Einsatzwillen und starke Abwehrleistung.
SV Motor Barth, welcher mit zwei Oberligaspielerinnen agierte, hatte das Spiel aber jederzeit sicher unter Kontrolle.
In der zweiten Halbzeit kam dann der Einbruch der Boddenstädterinnen. Nur mit einer Reservespielerin angereist, konnte man nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden Wencke Bergmanns nicht mehr wechseln. So wurde konditionell schnell abgebaut und Greifswald musste sich schließlich 14:5 geschlagen geben.

O.Klatt, 17.01.2005


Auswärtshürde souverän gemeistert

Zum Auswärtsspiel reisten die Handballer des PSV Greifswald zur A-Jugend des Stralsunder HV. In den ersten Minuten der Begegnung entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, so dass sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Beim Stand von 7:7 stellte PSV-Trainer Jan Gühlcke das Spielsystem folgerichtig um, es entwickelte sich nunmehr eine einseitige Partie. Eine gut strukturierte Abwehr des PSV ermöglichte den Sundstädtern kaum Spielmöglichkeiten, so konnten sich die Greifswalder zur Halbzeit sicher 16:9 absetzen.
Nach der Pause machte der PSV weiter Druck, die Führung wurde kontinuierlich ausgebaut (40min., 21:12). Alle Mannschaftsteile konnten sich in der Folge gegen die teilweise unsportlich agierenden jungen Stralsunder auszeichnen.
Am Ende stand ein nie gefährdeter 32:21-Sieg für den PSV Greifswald. Ein Ergebnis, welches bei einer besseren Chancenverwertung noch höher ausgefallen wäre.
PSV mit: Giebner, Raddatz, Lander (1), Saß,M. (3), Klatt (4), Saß,R. (9), Cassara (7), Kraeft (1), Heuer (1), Schütt (6), Jokiel, Gühlcke

O.Klatt, 09.01.2005

Archiv: aktuelle Berichte  /   Berichte 07/08  /   Berichte 06/07  /   Berichte 05/06  /  Berichte 2004