Handball-Spielberichte:

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PSV-Damen holen sich "den Pott"
Handball
Die Damenmannschaft vom PSV Greifswald ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat den Handball-Kreispokal gewonnen. Das Team des Trainerduos Saß/Reichel ließ den Gegnerinnen vom HSV Insel Usedom gestern im Rückspiel in Greifswald keine Chance. Die Greifswalderinen siegten mühelos mit 32:13. Bereits das Hinspiel auf der Insel hatten die PSV-Damen mit 24:18 gewonnen.
Die zweite Partie um den Pokal dominierten die Greifswalderinnen sechzig Minuten lang. Bereits nach wenigen Minuten konnten sich die Schützlinge von Trainer Saß mit 8:2 absetzen. Zur Halbzeit führten die PSV-Spielerinnen mit 12:7. Die Gastegberinnen legten mit zwei gut aufgelegten Torhüterinnen und einer agressiven Deckung den Grundstein zum Erfolg. Nach dem Wiederanpfiff baute das PSV-Team den Vorsprung kontinuierlich über 19:9 und 24:10 aus. Usedom leistete ab Mitte der zweiten Halbzeit kaum noch Gegenwehr - die Greifswalderinnen erzielten viele Kontertore. Erfolgreichste Werferin für die Gastgeberinnen war Franziska Zeipelt mit neun Treffern.

PSV mit: Brock, Weber - Safranow (5), Zeipelt (9), Pethe, Olbrich (5), Zaremba-Wesch (7), Saß (4), Brünning (1), Nimczyk, Schlechthaupt (1)

18.05.2008 OZ, U.ROLL  


PSV-Damen siegten in wichtigem Spiel
Handball-Kreisunionsliga-Ost: PSV Greifswald - SV Fortuna 50 Neubrandenburg II 16:12 (10:5)

Mit einem 16:12-Sieg über den SV Fortuna 50 Neubrandenburg II haben sich die PSV-Damen an der Tabellenspitze in der Kreisunionsliga Ost behauptet. Im Spiel zuvor hatte der PSV leichtfertig zwei Punkte in Wolgast verschenkt. Demzufolge forderte das PSV-Trainergespann Reichel/Saß nun von der Mannschaft kämpferisch aufzutreten. Die Niederlage gegen Wolgast wohl noch im Kopf taten sich die Hansestädterinnen jedoch schwer. In den ersten 15 Minuten fanden die Frauen vom PSV nicht ins Spiel. Aus dem Rückraum gelangen keine Tore, zu hoch war die Fehlerquote im Abschluss. So gelang es den Fortunen durch Gegenstöße mit zwei Toren in Führung zu gehen. Zwar konnte der PSV wieder zum 4: 4 ausgleichen, dennoch fehlten die entscheidenden Aktionen auf Seiten des PSV. Die Trainer reagierten und stellten die Mannschaft um. Mit der Einwechselung der Rückraumspielerin Katrin Saß kam die erwünschte Bewegung ins Spiel. Nun konnten auch Tore aus dem Rückraum verzeichnet werden. Bis zur Halbzeit setzte sich der PSV mit fünf Toren zum 10:5 ab. Die zweite Hälfte begann erneut schleppend. Technische Fehler und Unkonzentriertheiten im Abschluss auf Seiten der Gastgeber blieben einige Torchancen ungenutzt. Das Spiel war nur noch durch Einzelaktionen geprägt. Jetzt konnten die Neubrandenburgerinnen mehr Torwürfe zählen als der PSV. Diese scheiterten jedoch an den gut aufgelegten Torhüterinnen Brock und Weber. "Ich bin froh, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten. Aber in der Auswertung müssen wir uns Gedanken um den Spielaufbau machen", bilanzierte Trainer Ronny Saß.

PSV: Brock, Weber, Volgmann, Nimczyk, Saß (3), Schlechthaupt (4), Safranow (3), Brüning, Petzoldt, Zeipelt (3/1), Rosemann (1), Zaremba-Wesch (2)

30.03.2008 OZ, U.ROLL  


Finale erreicht- PSV-Trainer schnauft durch
Lange musste Handball-Trainer Ronny Saß zittern. Am Ende erlöste ihn seine Torfrau mit zwei Paraden von seiner Seelenpein.

Handball-Pokalhalbfinale (Damen). VfB Penzlin - PSV Greifswald 28:30 n. V. (11:11).
Ein spannendes und nervenaufreibendes Spiel um den Einzug ins Finale der Pokalrunde sahen die Zuschauer in der neuen Sporthalle in Penzlin. Nach einem sportlichen Krimi zogen die Gäste aus Greifswald mit ein wenig Glück und nach einer harten kämpferischen Leistung in das Pokalfinale ein. "Ich bin sehr glücklich, aber auch total fertig. Das war nichts für schwache Nerven", gestand PSV-Trainer Ronny Saß. Zu Beginn der Spiels habe es nicht gerade nach einem Sieg für sein Team ausgesehen. Das PSV-Team war nämlich schnell in Rückstand geraten. Die konterstarken Spielerinnen vom VfB Penzlin machten von der ersten Minute an Druck. Die Gäste kämpften mit Abstimmungsproblemen und leisteten sich zahlreiche technische Fehler. Die Penzlinerinnen zogen nach 15 Minuten auf fünf Tore zum 8:3 davon. Das PSV-Trainerduo Reichel/ Saß reagierte und stellte die Mannschaft neu ein. Nun begann die erfolgreiche Aufholjagd. Fünf Tore in Folge brachten den PSV Greifswald wieder ins Spiel. Bis zum Halbzeitpfiff schaffte das Saß-Team den Ausgleich zum 11:11. Die Pause nutzten die Gästetrainer, um lautstark den Kampfgeist ihrer Mannschaft zu wecken. Die zweite Hälfte begann dementsprechend kampfbetont. Keines der Teams konnte sich mit mehr als einem Treffer absetzen. Schlag auf Schlag vielen die Treffer. Dramatisch gestalteten sich die letzten Sekunden des Spiels. Zehn Sekunden vor Abpfiff der Partie führte der PSV Greifswald mit 25:24. Ein Fehlabspiel brachte die Penzlinerinnen in Ballbesitz. Mit dem Schlusspfiff gelang dem VfB Penzlin noch das Ausgleichstor. Die Entscheidung übers Weiterkommen sollte in der Verlängerung von zweimal fünf Minuten fallen. Die spielentscheidenden Aktionen gelangen in der zweiten Hälfte der Verlängerung PSV-Torhüterin Claudia Weber, als sie mit zwei Paraden den Ballbesitz für ihr Team sicherte. "Das hat uns die nötige Sicherheit gebracht", erinnerte sich PSV-Trainer Saß an diese Momente. Im Angriff zeigte sich der PSV anschließend nervenstark und schaffte es, sich eine zwei-Tore-Führung zum 30:28-Endstand herauszuspielen. Das Handball-Pokalfinale war nach hartem Kampf endlich erreicht.

PSV Greifswald spielte mit: Brock, Weber - Volgmann (1), Nimczyk (2), Saß, Schlechthaupt (1), Safranow (7), Brüning (1), Petzoldt, Zeipelt (8), Rosemann (3), Pethe, Olbrich (7/3), Zaremba- Wesch

13.03.2008 Pokal OZ, U.ROLL  


Handball-Kreisunionsliga-Ost: PSV Greifswald - Wolgaster HV 21:27 (13:11)
Rabenschwarzer Tag für den PSV- Greifswald. Mit 27:21 verlor der PSV Greifswald beim Tabellenletzten in Wolgast. So eine desolate Leistung haben wir schon lange nicht mehr gezeigt. Man hatte fast den Eindruck, als wäre die Mannschaft nicht dabei gewesen, ärgerte sich das Trainergespann Reichel/ Saß. In der ersten Minute fehlte bereits die Konzentration. Fehlabspiele auf Seiten des PSV ließen Wolgast schnell mit 3 Toren in Führung gehen. Zwar kämpfte sich der PSV wieder heran, doch richtig ins Spiel fanden sie dabei nicht. Es war eher ein Krampf, als dass man spielerisch überzeugen konnte. Mit 13:11 für den PSV ging es in die Halbzeitpause. Die Trainer versuchten in der Pause ihre Mannschaft zu motivieren und den Kampfgeist zu wecken. Aggressiver Arbeiten in der Deckung und die Torchancen nutzen, hieß die Devise. Doch die Forderungen des Trainergespanns blieben ungehört. Wolgast konnte in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit schnell ausgleichen und bis zur 45. Minute sogar die Führung erspielen. Statt nun die Ruhe zu behalten und Torchancen herauszuspielen, wurden für den Wolgaster Keeper dankbare Torwürfe genommen. Diese nutzte Wolgast konsequent um ihre Führung auszubauen. In der 55. Minute stand es bereits 24:19 für den Wolgaster HV. Spätestens hier gab die Mannschaft auf und ließ Wolgast gewähren. Wir waren zwar mit drei fehlenden Rückraumspielerinnen geschwächt, aber wir hätten von der Mannschaft erwarten können, dass dies kompensiert wird. Aus Sicht des PSV ist es ärgerlich, dass so zwei Punkte leichtfertig vergeben wurden. Aufgabe der Trainer wird es nun sein, die Fehler zu analysieren und für das nächste Spiel abzustellen.

(Brock, Weber, Volgmann 2, Nimczyk, Saß 5, Schlechthaupt 5, Safranow 4, Brüning, Petzoldt, Pethe, Zeipelt 5/4)

01.03.2008, R.S. 


PSV-Handballdamen weiter auf Erfolgskurs
Im Kampf um die Tabellenspitze haben die Handballerinnen des PSV Greifswald einen weitren Erfolg für sich verbuchen können.
Handball-Kreisunionsliga (Damen) PSV Greifswald - SV Traktor Dargun 21:17 (11:6).

Allerdings war der Aufstiegsaspirant aus Greifswald anfangs nur schwer in die Partie gekommen. Auf Seiten des PSV fehlten der Druck und die Schnelligkeit im Aufbauspiel. Zu dicht agierte die Mannschaft des Trainergespanns Reichel/ Saß vor der gegnerischen Abwehrreihe.
Rückhalt für den PSV in diesen Anfangsminuten gab die Torfrau Weber. Durch sehenswerte Paraden verhinderte sie mehrmals eine Führung der Gäste. "Das war wichtig für uns", stellte Trainer Saß fest, der sich später auch noch über eine beseere Angrifssleistung seiner Damen freuten durfte. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die PSV-Spielerinnen mit 8:3 absetzen. Beim Stande von 11:6 wurden die Seiten gewechselt.
Trotz der Führung mahnten die PSV-Trainer: "Die Darguner Frauen nicht abzuschreiben." Wie von Coach Saß prognostiziert, kam Dargun mit vier Toren in Folge wieder ins Spiel. Der PSV führte nur noch knapp mit 12:10. Bis zur 45. Minute konnten sich die Hansestädterinnen aber wieder eine sieben-Tore-Führung zum 18:11 erarbeiten, den die Gäste nicht mehr aufzuholen vermochten. Wesentlich beigetragen zum 21:17-Erfolg des PSV hatte die stark spielende Aufbauspielerin Andrea Olbrich. Sie war mit neun Toren erfolgreichste PSV-Torschützin. "Wir haben uns heute im Angriff sehr schwer getan. Nur in wenigen Spielphasen lief es bei uns rund. Mit der Abwehr- und Torhüterleistung können wir eute sehr zufrieden, resümierte Saß.

PSV Greifswald: Weber, Brock, Volgmann (1), Nimczyk, Olbrich (9/5), Saß (3), Rosemann (2), Schlechthaupt, Zaremba-Wesch (3), Safranow (3), Brüning, Petzold, Pethe


UDO ROLL 

Handball-Kreisunionsliga (Damen). PSV Greifswald - HSV Insel Usedom 33:17 (15:12). Im ersten Spiel der Rückrunde haben die Frauen des PSV Greifswald nach Meinung von Trainer Ronny Saß "ein deutliches Zeichen im Kampf um die Tabellenspitze in der Kreisunionsliga gesetzt." Bereits vor der Partie hatte Coach Saß seinem Team klar gemacht: "Dass unbedingt ein Sieg her muss, um den ersten Platz in der Tabelle zu halten." In den ersten Minuten des Spiels zeigten sich die PSV- Frauen jedoch sichtlich nervös und gerieten zeitweise sogar in Rückstand. Herausgespielte Wurfpositionen wurden von den Hansestädterinnen nicht genutzt. Viel zu oft trafen die PSV-Spielerinnen den Pfosten des gegnerischen Tores - der HSV Insel Usedom führte nach wenigen Minuten mit 3:0. Doch die Frauen um Trainergespann Reichel/ Saß konnten die anfängliche Nervosität ablegen und wurden in ihren Abschlüssen zunehmend sicherer. Nach kurzer Zeit erarbeiteten sie die Gastgeber den Ausgleich zum 3:3. "Der Schalter war damit endlich umgelegt", erinnerte sich Coach Saß. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Partie für die PSV- Frauen ein wahres Schützenfest. Aus einer kompakten Deckung heraus starteten sie zu Tempogegenstößen, die erfolgreich in Tore umgesetzt wurden. Zudem gaben die Torfrauen Brock und Weber mit ihren Paraden dem PSV-Team zusätzlich Rückendeckung. Zwar konnten die HSV-Frauen anfangs mit dem schnellen Spiel mithalten, jedoch forderte dieses zum Ende der ersten Halbzeit seinen Tribut. Mit dem Halbzeitstand 15:12 ging es in die zweite Hälfte des Spiels. Die Hansestädterinnen blieben bei ihrem Konzept der Tempogegenstöße. Tor um Tor wurde die Führung ausgebaut. Die PSV-Abwehr glich einem Bollwerk. Den Insulanerinnen gelang erst in der 13. Minute nach dem Wiederanpfiff der erste erfolgreiche Torwurf. Zu wenig, um die Gastgeber zu gefährden. "Die Mannschaft zeigt sich zurzeit kompakt und geschlossen. Das Niveau der Spielerinnen ist annähernd gleich. Wir können Auswechselungen vornehmen, ohne dass der Spielaufbau beeinflusst wird", freute sich Trainer Saß über den 33:17-Erfolg.

PSV mit: Weber, Brock, Volgmann (1), Nimczyk, Olbrich (6/1), Saß (3), Rosemann (3), Schlechthaupt, Wischeropp (1), Zaremba-Wesch (5), Zeipelt (8/4), Safranow (4), Brüning (1), Petzold (1)

27.01.08 OZ, UDO ROLL 


PSV-Team ist in Runde zwei
Handball-Kreispokal (Damen). HSV 90 Waren - PSV Greifswald 21:29 (9:15). Geschafft: die PSV-Handballerinnen sind in die zweite Runde des Kreispokals eingezogen. Im vergangenen Jahr waren die Greifswalderinnen überraschend im ersten Spiel ausgeschieden. "Das darf uns nicht noch einmal passieren", motivierte Trainer Ronny Saß sein Team vor der Partie gegen die Müritzstädter. Nach Anpfiff des Spiels zeigten sich beide Mannschaften nervös. Auf beiden Seiten war das Angriffsspiel geprägt durch technische Fehler und Fehlwürfe. Lediglich die Abwehrreihe der Hansestädterinnen zeigte sich von der ersten Minute an aggressiv und konzentriert. Nach etwa 10 Minuten legten die PSV-Frauen die anfängliche Nervosität ab. Neuzugang Zaremba-Wesch schaffte es, ihre Mitspielerinnen in gute Wurfpositionen zu bringen. Diese scheiterten aus der Sicht von Coach Saß jedoch "zu häufig" an der gegnerischen Torhüterin. "Die Chancenverwertung war einfach katastrophal", ärgerte sich der PSV-Coach. Alleine in der ersten Halbzeit vergaben seine Spielerinnen zehn freie Würfe. Zur Führung reichte es trotzdem - 15:9 stand es für den PSV zur Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff kamen die Rückraumschützen Rosemann, Olbrich und Guse dann endlich in Fahrt. Andrea Olbrich versenkte routiniert 12 Bälle. Bis zur 50. Spielminute war Trainer Saß zufrieden. Dann ärgerte er sich wieder. Den Sieg wohl schon vor Augen setzten die PSV-Damen zu Würfen ohne Vorbereitung und aus schlechten Positionen an. Waren bestrafte dies mit vier Kontertoren. "Uns fehlt noch die Routine", bilanzierte der PSV-Coach. Dennoch habe sein Team die Favoritenrolle erfüllt.

PSV mit: Weber, Brock, Volgmann 3, Guse 5/1, Nimczyk 3, Olbrich 12/2, Rosemann, Schlechthaupt 1, Handy 1, Wischeropp 2, Zaremba- Wesch 2

UDO ROLL 


PSV-Damen waren torhungrig
Handball-Kreisunion (Damen). SV Fortuna Neubrandenburg - PSV Greifswald 13:25 (6:14).
Das Spiel wurde angepfiffen und Franziska Zeipelt war nicht mehr zu stoppen. Innerhalb von 10 Minuten versenkte die PSV-Spielmacherin sieben Bälle im gegnerischen Gehäuse. Den Gastgebern gelang dagegen in dieser Zeit nur ein Treffer. Zeipelt war mit 14 Toren die herausragende Akteurin der Partie. Mit ihren sieben Treffern in der ersten Halbzeit hatte sie ihr Team schon früh auf die Erfolgsspur gebracht. Das Trainergespann Saß/Reichel war entsprechend zufrieden: "Wir wollten selbstbewusst auftreten. Das hat geklappt. Von Beginn an haben wir die technischen Fehler des Gegners bestraft", fasste Coach Ronny Saß die Partie gewohnt sachlich zusammen.
Auch im weiteren Verlauf der Partie störten die PSV-Damen erfolgreich das Angriffsspiel der Fortunen. Die gut eingestellte PSV-Abwehr ließ kaum torgefährliche Würfe zu. Um die oftmals überhastet oder verzweifelt abgefeuerten Würfe kümmerte sich erfolgreich Torfrau Brock, die ihre Mitspielerinnen auch immer wieder mit langen Pässen für schnelle Gegenangriffe versorgte. Zur Halbzeit führte das PSV-Team bereits mit acht Toren. Torhungrig präsentierten sich die Gäste auch in der zweiten Halbzeit. Sicher verwandelten die Greifswalderinnen ihre Chancen aus der Distanz.
"Wir haben aus guten Wurfpositionen abgeschlossen", erklärte Ronny Saß die hohe Trefferquote seines Teams. Auch der SV Fortuna Neubrandenburg versuchte über Würfe von den Rückraumpositionen zum Erfolg zu gelangen. Doch Claudia Weber, die nun für Katrin Brock zwischen den Pfosten stand, ließ sich nur siebenmal überwinden. Nach ihrer Babypause zeigte sie ein gutes Spiel. In der letzten Viertelstunde der Partie schlich sich bei den PSV-Damen allerdings noch der Fehlerteufel ein. Den sicheren Sieg wohl schon vor Augen, ließen sie ihren Gegenspielern zu viele Freiräume. Das Trainergespann musste sich über einige Gegentreffer nach Einzelaktionen ärgern. "In Angriff und Abwehr fehlte stellenweise die Abstimmung. Aber wir haben auch ein wenig experimentiert", erklärte Trainer Saß, der ansonsten sehr zufrieden war.

PSV mit: Brock, Weber, Guse (3), Safranow (2), Brüning (1), Zeipelt (14/2), Schlechthaupt (3), Pethe, Rosemann, Nimczyk, Volgmann (2)

UDO ROLL 


Handball-Kreisliga (Damen) . PSV Greifswald - Wolgaster HV 29:11 (17: 6). Die PSV-Damen waren die klaren Favoriten, denn den Wolgasterinnen war in dieser Saison noch kein einziger Sieg gelungen. PSV-Trainer Ronny Sass ging trotzdem auf Nummer sicher. "Nehmt das Spiel nicht auf die leichte Schulter. Mit der Spielweise von Wolgast hatten wir in der Vergangenheit Probleme",appellierte Coach Saß vor dem Anpfiff. Die PSV-Trainer forderten das schnelle Spiel nach vorne. Der Druck auf die Wolgaster Abwehrreihen sollte im ganzen Spiel nicht abbrechen. Das Konzept der Trainer ging auf. Von der ersten Minute bis zum Abpfiff dominierte der PSV das Spiel. Die Gastgeberinnen konnten beliebig ihre Würfe ansetzen und die Bälle im Tor des Gegners unterbringen. Bereits zur Halbzeit stand es 17: 6 für den PSV. Auch in der zweiten Hälfte machten die PSV-Frauen weiter Druck und fuhren einen souveränen Sieg ein. Lediglich das 30. Tor wollte einfach nicht fallen. In den letzten sechs Minuten der Partie konnten die PSV-Damen keinen Ball mehr im gegnerischen Kasten unterbringen. Coach Sass war mit dem Spiel seiner Damen sichtlich zufrieden. "Durch eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung konnten wir unseren dritten Sieg in Folge verbuchen und somit weitere wichtige Punkte für die Tabelle sammeln", freute er sich.

PSV mit: Weber, Brock, Volgmann, Nimczyk (3), Olbrich ( 4), Rosemann (1), Pethe (1), Schlechthaupt (5), Zeipelt (12/ 2), Brüning (1), Safranow (2)

18.11.2007, UDO ROLL 


Handball-Kreisunion. SV Traktor Dargun - PSV Greifswald 22:25 (10:109. Mit dem 26:25-Erfolg über den favorisierten HSV Insel Usedom hatten die PSV-Damen ihren Trainer Ronny Saß im ersten Spiel der Saison überrascht. "Nur die Abwehrleistung und Chancenverwertung hätten besser sein können", erinnerte sich der PSV-Coach, der glaubte sein Team laufe nach diesem Erfolg gegen Dargun mit "entsprechendem Selbstvertrauen" auf. Doch bis zum zweiten Sieg war es ein harter Weg. In der Anfangsphase des Spiels hatten die Hansestädterinnen erhebliche Probleme, sich auf die Dargunerinnen einzustellen. Nicht genutzte Torschancen verwandelten die konterstarken Gastgeber umgehend in Gegentore. Die bis dahin statisch wirkende PSV-Aufbaureihe hatte arge Mühe zwingende Torchancen herauszuspielen. Dargun kam dagegen immer besser ins Spiel und konnte durch einfache Tore eine zwei-Tore-Führung behaupten. Nur durch körperbetonte Einzelaktionen gelang es dem PSV den Anschluss zu halten. Mit 10:10 ging es in die Halbzeit. Unzufrieden mit dem Spielverlauf entschied sich das PSV-Trainergespann Saß/Reichel für eine Ansage, die "wachrütteln sollte." Die Ansprache wirkte. Mit der Einwechselung des Neuzuganges Joana Safranow kam Bewegung in das Spiel der Gäste aus Greifswald. Die PSV-Trainer durften sich endlich über die geforderten einfachen Tore freuen. Den Hansestädterinnen gelang es, sich mit drei Toren abzusetzen. Sicheren Rückhalt gab in dieser Phase des Spiels PSV-Torhüterin Katrin. Der Neuzugang aus Neubrandenburg parierte neben einem entscheidenden Strafwurf nach Ansicht von Coach Saß auch einige " 100-prozentige Würfe". Im PSV-Angriff machte Silvia Schlechthaupt dem SV das Leben schwer. Die Rechtsaußen-Spielerin war kaum zu stoppen und erzielte neun Treffer. "Sie hat zum Sieg beigetragen", lobte Coach Saß die Torjägerin. Dennoch stehe ihm noch viel Arbeit bevor. "An der Abstimmung und dem Spielaufbau müssen wir noch arbeiten" sagte Saß.

PSV mit: Brock, Rosemann, Brühning, Pethe, Nimczyk, Schlechthaupt (9), Volgmann (1), Zeipelt (5/1), Olbrich (7/1), Safranow (3)

04.11.2007, UDO ROLL 



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